Fachbereich Neurologie
Schwindel, Kopfschmerzen, Gedächtnisprobleme?
Wir finden die neurologische Ursache.
Neurologie in Kirchheim
Fachärzte für Erkrankungen des Nervensystems
Das Nervensystem ist die Schaltzentrale des menschlichen Körpers.
Wenn es erkrankt, können sich die Auswirkungen in nahezu jedem Bereich des Alltags bemerkbar machen: als Taubheitsgefühl, Schwindel, Gedächtnisprobleme, Kopfschmerzen oder Bewegungsstörungen.
Im MVZ Kirchheim behandeln vier erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte für Neurologie das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen.
Mit modernster Diagnostik, individueller Beratung und dem Vorteil der engen interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb unseres Versorgungszentrums.
Leistungen - Neurologie
Für eine präzise Diagnose und gezielte Behandlung stehen uns modernste diagnostische Verfahren zur Verfügung:
EEG | Elektroenzephalographie
Das EEG misst die elektrische Aktivität des Gehirns über Elektroden auf der Kopfhaut. Es ist ein zentrales Untersuchungsverfahren bei Verdacht auf Epilepsie, zur Abklärung von Bewusstlosigkeit oder Anfallsleiden sowie bei bestimmten Schlaf- und Bewusstseinsstörungen. Die Untersuchung ist schmerzlos und für den Patienten vollständig risikolos.
Elektrophysiologie | Nerven- und Muskelmessung (ENG / EMG)
Die Elektrophysiologie umfasst die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (ENG) sowie die Untersuchung der Muskelaktivität (EMG). Diese Verfahren helfen dabei, Schädigungen oder Engpässe von Nerven gezielt zu lokalisieren.
Beispielsweise bei Karpaltunnelsyndrom, Polyneuropathie, Bandscheibenerkrankungen mit Nervenbeteiligung oder bei Muskelerkrankungen. Die Ergebnisse sind entscheidend für eine präzise Diagnose und die Planung der weiteren Therapie.
Demenzdiagnostik | Neuropsychologische Testverfahren
Bei Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen oder Veränderungen im Verhalten führen wir standardisierte neuropsychologische Tests durch.
Diese ermöglichen eine frühe Erkennung und Einordnung von Demenzerkrankungen wie Alzheimer sowie die Abgrenzung zu anderen Ursachen von Gedächtnisproblemen, wie etwa Depressionen oder Stoffwechselstörungen. Eine frühe Diagnose eröffnet mehr Therapiemöglichkeiten und gibt Betroffenen sowie Angehörigen wichtige Orientierung.
Extra- und transkranielle Duplex-Sonographie
Die Duplex-Sonographie ist ein Ultraschallverfahren zur Darstellung der hirnversorgenden Gefäße sowie der Blutgefäße im Schädelinneren.
Sie wird eingesetzt zur Abklärung von Schlaganfall-Risikofaktoren, bei vorübergehenden neurologischen Ausfällen (TIA), bei Schwindel oder zur Verlaufskontrolle bekannter Gefäßerkrankungen.
Das Verfahren ist strahlenfrei, nicht-invasiv und liefert innerhalb weniger Minuten wertvolle Informationen zur Durchblutungssituation des Gehirns.
Neurologische Erkrankungen
Erkrankungen des Nervensystems können vielfältige Ursachen haben: mechanische Einklemmungen von Nerven (z.B. bei Bandscheibenvorfällen oder Karpaltunnelsyndrom), Entzündungen (z.B. Multiple Sklerose, Borreliose), Durchblutungs- oder Stoffwechselstörungen, Verletzungen oder degenerative Prozesse.
Auch Tumore sowie angeborene oder erbliche Ursachen kommen in Betracht.
Typische Krankheitszeichen (Symptome) neurologischer Erkrankungen sind beispielsweise eine Muskelschwäche, Gefühlsstörungen, Beeinträchtigungen von Geschicklichkeit und Gleichgewicht, Bewegungsstörungen, Sehstörungen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen oder epileptische Anfälle. Auch Kopfschmerzen oder Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule, oftmals mit Ausstrahlung in Arme oder Beine, treten häufig bei Erkrankungen auf neurologischem Fachgebiet auf.
Gut vorbereitet zum Termin
Damit wir beim ersten Termin möglichst viel Zeit für Sie haben, empfehlen wir Ihnen folgende Vorbereitung:
- Vorberichte mitbringen:
Bringen Sie alle verfügbaren Berichte über Vorbehandlungen und frühere Untersuchungen mit. Insbesondere CT- und MRT-Aufnahmen sowie Befundberichte anderer Fachärzte. - Verlauf notieren:
Besonders bei längerer Vorgeschichte ist es hilfreich, den bisherigen Verlauf stichwortartig aufzuschreiben, damit beim Gespräch keine wesentlichen Details vergessen werden. - Medikamentenliste:
Informationen zu regelmäßig eingenommenen Medikamenten sind für uns sehr wichtig. Sowohl weil Medikamente selbst Beschwerden auslösen können als auch im Hinblick auf mögliche Wechselwirkungen. - Begleitung willkommen:
Insbesondere bei Gedächtnisproblemen ist es hilfreich, eine vertraute Person mitzubringen, die den Alltag des Patienten gut kennt; etwa den Partner oder ein Familienmitglied.







